„Eines Tages werde ich berühmt sein“


Inge Merkentrup liest in der Heimatbibliothek aus ihrem aktuellen Roman

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach langer Durststrecke dürfen wir Ihnen endlich die erste Veranstaltung des Jahres in der Heimatbibliothek für das Oldenburger Münsterland präsentieren: In Zusammenarbeit mit Buch Vatterodt findet am Mittwoch, den 22. Juni 2022 eine Lesung der Oldenburger Schriftstellerin Inge Merkentrup statt. Sie wird ihren kürzlich erschienenen Künstlerroman „Eines Tages werde ich berühmt sein: Die Oldenburger Malerin Emma Ritter und die Brücke-Künstler in Dangast“ vorstellen.

Nach „Charlotte von Stein lädt zum Tee“ (2016) und „Ein bisschen Marilyn und immer Frau“ (2019) widmet sich Merkentrup erneut einer bemerkenswerten Frau, der 1878 in Vechta geborene Emma Ritter. In einer gekonnten Mischung aus realen Situationen und fiktiven Dialogen begleiten wir die expressionistische Malerin auf ihrem mitunter schwierigen Weg in einer Zeit der Umbrüche – sowohl auf (sozial)politischer als auf kunsthistorischer Ebene – und begegnen auf ihren Stationen in Oldenburg, Dangast und Berlin nicht nur den Brücke-Künstlern Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff, sondern auch weiteren bekannten Vertretern der Klassischen Moderne wie Lovis Corinth oder Lyonel Feininger.

Inge Merkentrup studierte nach ersten literarischen Arbeiten als Jugendliche Germanistik, Geschichte und Sozialwissenschaften in Münster. Anschließend widmete sie sich weiteren Studien in Berlin. Seit 2008 veröffentlichte sie mehrere Romane und Erzählungen. Merkentrup ist Gründungsmitglied des Oldenburger Leseforums und seit 2016 Mitglied des FDA Nord. Sie lebt in Oldenburg.

Der Beginn der Veranstaltung ist um 15:30 Uhr, der Einlass erfolgt ab 15:00 Uhr. Die Lesung endet gegen 17:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 €. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung. Diese nimmt die Heimatbibliothek gern unter 04441/8870721 oder per E-Mail an info@heimatbibliothek-om.de entgegen. Es gilt die aktuelle Niedersächsische Corona-Verordnung.

Umwelttag 2022

Gemeinde Emstek (me) – In der Gemeinde Emstek wird am Samstag, den 19. März 2022, wieder ein Umwelttag stattfinden. Organisiert wird dieser Tag erneut von den Heimatvereinen in der Gemeinde Emstek sowie vom Hegering Emstek. Unterstützung, insbesondere für die Logistik, erfahren die Organisatoren dabei von der politischen Gemeinde.

Alle Bürger aus allen Ortschaften der Gemeinde sind aufgerufen, sich am Morgen des 19. März 2022 von 09.00 bis 12.00 Uhr Zeit mit Sammelsack und Handschuhen auf den Weg zu machen, um insbesondere Wege und Bermen sowie öffentliche Flächen von Müll und Unrat zu befreien. Schon in den vergangenen Jahren war es immer wieder erschreckend zu sehen, was alles gedankenlos in der Umwelt entsorgt wird und damit Flora und Fauna gefährdet. Neben Kunststoffverpackungen aller Art, Blechdosen und Glasflaschen werden jedes Jahr auch Bildschirme, Reifen, Autoteile, Computerzubehör, Bauschutt und Möbel gefunden. Vieles davon hätte man bei einem Entsorgungszentrum des Landkreises kostenfrei abgeben können.

Im vergangenen Jahr hatte man wegen der Corona-Pandemie auf die Mithilfe der Schulen verzichtet. Nun sind die Schulen in Emstek und in Halen wieder dabei und stärken damit auch die Sensibilität der Schüler für ein großes Problem unserer Überflussgesellschaft.

Im Ort Emstek können sich am Samstag, den 19.03.2022, interessierte Bürger von 08.30 Uhr bis 09.00 Uhr auf dem Gelände der Firma Josef Mählmann, Halener Straße 25, Mülltüten für das Sammeln abholen. Hier findet dann auch die Verteilung der Sammler statt, damit möglichst in allen Bereichen in und um Emstek herum aufgeräumt wird. Auf dem Gelände Mählmann kann in der Zeit 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr der gesammelte Müll abgegeben werden, der anschließend einer fachgerechten Entsorgung zugeführt wird. Sollten größere Mengen Müll gesammelt worden sein oder größer Gegenstände gefunden werden, die nicht selbst transportiert werden können, kann man sich in dieser Zeit (von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr) auch auf dem Gelände der Firma Mählmann melden. Der Müll wird dann mit PKW und Anhänger abgeholt.

In Halen und Höltinghausen sind die Bewohner aufgerufen, ohne vorheriges Treffen bzw. ohne Anmeldung sich zum Aufräumen der Natur aufzumachen. Dies kann natürlich auch schon an den Tagen vor dem 19. März gemacht werden. Wer den Müll nicht über die private schwarze Tonne entsorgen kann oder will, der hat die Möglichkeit, diesen am 19. März zwischen 11.00 Uhr und 13.00 Uhr auf dem Bauhof der Gemeinde Emstek am Depotweg in Halen abzugeben.

Auch die Jäger in der Gemeinde Emstek nutzen diesen Tag, um Müll und Unrat in den Jagdrevieren einzusammeln.

Es spricht auch nichts dagegen, dass sich Nachbarschaften, Vereine oder andere Gruppen autonom zum Aufräumen versammeln. Wichtig ist das Ergebnis der Aktion, das vermutlich wieder mehrere Container der Abfallentsorgung füllen wird.

Die Heimatvereine danken der Gemeinde Emstek und insbesondere den Mitarbeitern des Bauhofes für die Unterstützung und hoffen auf viele begeisterte Mithelfer.

Umwelttag 2022 am 19.03.2022 in der Gemeinde Emstek

So läuft es im Ort Emstek

Alle Bürger sind aufgerufen mitzumachen: Wege, Straßen, öffentliche Flächen, Wiesen-, Wald- und Ackerränder sowie Straßengräben sollen von Müll und Unrat befreit werden.

  • Am Samstag, den 19.03.2022, werden morgens von 08.30 Uhr bis 09.00 Uhr vom Heimatverein Emstek Mülltüten an Interessierte auf dem Gelände der Firma Josef Mählmann, Halener Str. 25 in Emstek, ausgegeben.
  • Auf dem Gelände der Firma Mählmann kann dann auch an diesem Samstag der gesammelte Müll in der Zeit 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr abgegeben werden.
  • Sollten größere Mengen gesammelt worden sein, die man selbst nicht transportieren kann, oder es wurde illegal entsorgter Sperrmüll gefunden, dann kann man sich in dieser Zeit (10.30 Uhr bis 12.30 Uhr) auch auf dem Gelände der Firma Mählmann melden. Der Müll wird dann mit PKW und Anhänger abgeholt.

Wichtige Hinweise wegen der Corona-Pandemie:

  • Sammeln Sie nicht in zu großen Gruppen.
  • Halten Sie möglichst Abstand voneinander.
  • Tragen Sei beim Abholen von Mülltüten oder bei der Abgabe des gesammelten Mülls einen Mund-Nasen-Schutz. 

Ab 12.00 Uhr gibt es auf dem Innenhof der Alten EVG unter freiem Himmel eine heiße Erbsensuppe als kleines Dankeschön für alle Helfer.  

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Eine Aktion für die Umwelt, für unsere Heimat, für uns alle!

Heimatverein Emstek

Unterstützung für den Drantumer Glockenturm

Drantum (me) – Hocherfreut ist man bei der Interessengemeinschaft Drantumer Glockenturm über die finanzielle Unterstützung, die man in diesen Tagen vom Heimatverein Emstek und von den LVM Versicherungen Ludger Wedemeyer aus Emstek für die dringend erforderliche Renovierung des Glockenturms erhalten hat. Vor Ort wurden die Spendenschecks überreicht, so dass sich die Geldgeber gleich einen Eindruck vom Fortschritt der Arbeiten an dem historischen Turm machen konnten.

Etwa alle 20 Jahre muss die hölzerne Hülle und das mit Holzschindeln gedeckte Dach komplett erneuert werden, um den historischen Glockenturm dauerhaft zu erhalten. Für die fachgerechte Umsetzung sorgt diesmal Zimmermann Manfred Siemer aus Drantum, der dafür ausgewähltes Eichenholz einsetzt, so wie es die Denkmalpflege fordert. Gerade in der heutigen Zeit ein kostspieliges Unterfangen.

Wie lange es schon diesen Glockenturm in Drantum gibt, ist nicht bekannt. Überliefert ist, dass bereits im Mittelalter regelmäßig zu verschiedenen Anlässen eine Glocke in Drantum geläutet wurde. Der Turm könnte das Überbleibsel einer sogenannten Beichtkapelle sein, die es im Mittelalter in fast jeder Ortschaft gab.

Erfreut und dankbar für die finanzielle Unterstützung aus Emstek ist man in Drantum. Von links: Franz-Josef Hackmann, Werner Schleifer (Heimatverein), Josef Zumbrägel, Markus Meckelnborg (Heimatverein), Ludger Wedermeyer (LVM Versicherungen) und Zimmermann Manfred Siemer. (Bild: Franz Hinrichsmeyer).

Im Turm hängt heute eine Glocke, die 1714 vom Qyther Glockengießer Herbert Wichmann gegossen wurde, dem einzigen Glockengießer, den das Münsterland zum damaligen Zeitpunkt hervorgebracht hatte.

Geläutet wird die Glocke heute fast nur noch, wenn es Todesfälle in der Bauerschaft zu betrauern gibt. Jeden Mittag um 12.00 Uhr wird dann mit dem Glockenschlag an den Verstorbenen bis zum Tag der Beerdigung gedacht.

Die letzte Renovierung des Glockenturms fand im Sommer 1999 statt. Mit einem feierlichen Akt wurde am 21. August 1999 unter großer Beteiligung der Dorfbewohner der frisch renovierte Turm vom damaligen Emsteker Pfarrer Aloys Hülsmann neu eingeweiht.

Schon bald wird der erneut renovierte Drantumer Glockenturm für die nächsten 20 Jahre vor Wind und Wetter geschützt sein und die mehr als dreihundert Jahre alte Glocke kann dann wieder erklingen, so wie man es in Drantum seit vielen Generationen kennt.

Generalversammlung 05.10.2021

Emstek (me) – Wie in vielen anderen Vereinen hofft man auch beim Heimatverein Emstek auf ein baldiges Ende der Pandemie. Dies machte der Vereinsvorsitzende Markus Meckelnborg auf der diesjährigen Generalversammlung deutlich, denn fast 19 Monate lang waren fast keine Aktivitäten möglich, sehr zum Verdruss der Emsteker Heimatfreunde.

Um Mindestabstände einhalten zu können, fand die Generalversammlung erstmals in der gerade fertiggestellten neuen Aula der Emsteker Grundschule statt. Schulleiter Peter Boog ließ es sich nicht nehmen, den Heimatfreunden die Entstehung der modernen Räume anhand von ausgewählten Bildern zu zeigen und er führte auch die Versammlungsbesucher durch die neuen Räume, zu denen auch eine Mensa gehört.

Bei den anstehenden Wahlen wurden der 1. stellvertretende Vorsitzende Bernd Michael Lüske, Schriftführer Werner Schleifer und Kassenwart Manfred Holtvogt von den anwesenden Mitgliedern des Heimatvereins in ihren Ämtern bestätigt.

In seinem Jahresbericht ging der Vorsitzende insbesondere auf den Umwelttag im März dieses Jahres ein, den die Heimatvereine aus der Gemeinde Emstek und die Jägerschaft mit kräftiger Unterstützung durch den Gemeindebauhof trotz der Pandemie durchgeführt hatten. Vielleicht inspiriert durch die anhaltende Klima- und Umweltdiskussion waren viele neue Gesichter in Emstek dabei, die beim Müllsammeln kräftig mit anpackten. Über dieses Engagement hatte man sich im Vorstand des Heimatvereins sehr gefreut.

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sind die Vorstände der Heimatvereine in der Gemeinde Emstek in regelmäßigem Kontakt, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktion vorzubereiten. Dazu gehört auch ein Abend der Archäologie im Emsteker Rathaus am Dienstag, den 19. Oktober, ab 19.00 Uhr. Dort werden Forscher darüber berichten, was sie in den vergangenen Jahren in verschiedenen Bauerschaften der Gemeinde an historischen Funden ausgegraben haben. Besonders ergiebig waren und sind die Grabungen auf dem Gelände des Ecoparks in Drantum. Zu diesem spannenden Abend sind alle Interessierten herzlich eingeladen.    

Archäologischer Abend am 19.10.2021 um 19.00 Uhr (Emsteker Rathaus)

(C) 2021 pixabay

Emstek (me) – Die Heimatvereine aus Bühren, Emstek, Halen und Höltinghausen laden gemeinsam zu einem Abend der Archäologie in das Emsteker Rathaus ein. Dieser findet am Dienstag, den 19. Oktober, statt und beginnt um 19.00 Uhr.

In den vergangenen Jahren haben die beiden Unternehmen Denkmal3D und ArchaeNord in den Orten Bühren, Drantum, Emstek, Höltinghausen, Hoheging und Schneiderkrug Ausgrabungen vorgenommen und verschiedenen Entdeckungen gemacht. Insbesondere in Höltinghausen (Baugebiet an der Schützenstraße) und auf verschiedenen Flächen im ecopark sind bedeutende Funde gemacht und dokumentiert worden.

Dr. Daniela Nordholz (ArchaeNord) und Dr. Dieter Lammers (Denkmal3D) werden an diesem Abend im Emsteker Rathaus allen Interessierten ihre Arbeit und die gemachten Funde und Entdeckungen vorstellen. Besonders spannend dürften die Ausführungen zu den Grabungen im ecopark sein, denn in einem Zeitraum von über 20 Jahren hat man dort ungezählte Besiedlungsspuren entdeckt, die bis in die römische Kaiserzeit zurückreichen, also rund 2.000 Jahre. Zahlreiche Hofstellen konnten auf dem Gelände bereits nachgewiesen werden: Und die Arbeiten werden in den nächsten Jahren weitergehen.